Zeit für Veränderung!

Reden kann jeder! Sich über bestimmte Dinge ärgern oder aufregen ist total einfach! Doch was nützt es? Meist gar nichts!

Das einzige Ergebnis davon sind weitere graue Haare oder zumindest verbrauchte Energie und Zeit.

Wer wirklich etwas ändern möchte, der muss auch selbst handeln und dazu beitragen. Oftmals reichen schon kleine Dinge aus, um eine große Wirkung zu erzielen. Nach diesem Prinzip zu leben hat zumindest den Vorteil, dass man sich nicht vorwerfen kann es nicht zumindest versucht zu haben.

Im Privatleben fällt das ziemlich leicht. Vor allem bei Tatsachen, die einen selbst betreffen und auf die man Einfluss nehmen könnte. Wenn man die Wandfarbe der eigenen Wohnung nicht mehr sehen kann, streichen wir sie ja auch einfach in einer anderen Farbe oder bekleben sie mit neuer Tapete. Warum ändern wir andere Tatsachen nicht auch so einfach? 

Natürlich hängen bestimmte Gegebenheiten davon ab, mit welchen Rahmenbedingungen diese Verknüpft sind. Wenn wir beim Beispiel der Wandfarbe bleiben, kann man in einer Wohngemeinschaft auch nicht einfach die gemeinsamen Räume streichen wie es einem gefällt, ohne darauf zu achten was die anderen Mitbewohner wollen. Aber es besteht immerhin die Möglichkeit den Versuch zu unternehmen eine Veränderung herbeizufühen! Und darum geht es doch! Schon allein der Versuch einer Veränderung kann helfen, bei sich selbst oder anderen neue Denkanstöße zu schaffen!

Und genau diese Denkanstöße sind doch letztendlich auch Veränderungen der gewohnten Gegebenheiten, oder? Auch wenn sie noch so klein sind, tragen sie trotzdem zu innerer Zufriedenheit und einem kleinen Erfolgserlebnis bei! Viel mehr kann man bei großen „Problemen“ sowieso nicht erwarten. Zumindest nicht immer.

Aber in kleinen Dimensionen zu denken ist erstmal ein ganz sinnvoller Ansatz. 

Der Raucher entschließt sich beispielsweise dazu, mit dem qualmen aufzuhören. Er raucht seine letzte Zigarette, beginnt sein neues Leben und…

…fängt nach 2 Tagen wieder an. Viele Menschen wissen wie schwer so ein „Entzug“ sein kann, wollen es dennoch versuchen und scheitern. 

Aber was ist noch schlimmer als die Tatsache den Plan nicht durchgezogen zu haben? Die Enttäuschung über ein nicht erreichtes Ziel! Und hinter dieser Enttäuschung steckt noch mehr. Nämlich der Frust der dadurch entsteht. Dieser kann in bestimmten Situationen sogar dazu führen, gewohnte Routinen weiter zu festigen oder zu vertiefen. 

„Warum noch einmal probieren, wenn es beim letzten Mal schon nicht funktioniert hat? Wieso nochmal Kraft und Mühe investieren, wenn man sowieso zu keinem Ergebnis kommt? Dann lieber gleich sein lassen!? “

Das ist aber auch keine Lösung!

Wer sich dagegen kleine Ziele setzt, der kann viel Motivation aus erfolgreichen Zwischenschritten ziehen. Seine Erfolge zu sehen und zu zählen gibt psychologisch gesehen mehr Kraft um weiter zu machen und motiviert viel mehr als vergangene Niederlagen. Da ist es nur logisch, wenn man seine Ziele kleiner, schaffbar und öfter setzt, um das Durchhaltevermögen aufrecht zu erhalten.

Die Zeitspanne zwischen Zielsetzung und Durchsetzung dieser Ziele wird kleiner und sie sind schneller zu erreichen. Man hat schneller ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen und geht gestärkt ins nächste Ziel. Wie ein Wasserrad, welches sich kontinuierlich mit wenig Wasser Runde um Runde dreht anstatt den ganzen Fluss zu nutzen und durch die Last zusammenzubrechen.

Fest überzeugt mit dieser Vorgehensweise meine großen Ziele zu erreichen, werde ich mich selber jetzt auch auf den Weg machen, mein Leben in kleinen Schritten zu ändern. Und falls ein Ziel nicht auf Anhieb erreicht wurde, kann ich dann zumindest trotzdem positiv und stolz auf viele kleine Zwischenschritte zurücksehen um den Weg nicht aus den Augen zu verlieren.

Steve 🙂

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