Chemnitz – Das Problem der Stadt sind nicht nur die „Nazis“, sondern auch viele der Einwohner hier!

Kaum ein Mensch in Deutschland konnte die Bilder, Aussagen und Stimmungslagen der vergangenen Tage in der ostdeutschen „Großstadt“ Chemnitz übersehen. Selbst weltweit werden die teilweise aggressiven Ausschreitungen und Kundgebungen diskutiert und analysiert.
Und gerade für mich als Chemnitzer bereiten die derzeitigen Schlagzeilen große Bauchschmerzen und lösen ein gewisses Gefühl von „Fremdschämen“ für meine Geburts- und Heimatstadt aus. Aber wie konnte es überhaupt soweit kommen, dass sich eine große Empörung, verzweifelte Ratlosigkeit und dieser fremdenfeindliche Hass überhaupt so stark entwickeln konnte?
Ich persönlich mag Senf! Und deshalb gebe ich meinen zum aktuellen Thema gern hinzu. Abseits der objektiven Berichterstattung möchte ich hier gezielt meine persönliche Meinung äußern und ein paar Gedanken dazu in die Welt tragen.

Zeit für Veränderung!

Reden kann jeder! Sich über bestimmte Dinge ärgern oder aufregen ist total einfach! Doch was nützt es? Meist gar nichts!

Das einzige Ergebnis davon sind weitere graue Haare oder zumindest verbrauchte Energie und Zeit.

Wer wirklich etwas ändern möchte, der muss auch selbst handeln und dazu beitragen. Oftmals reichen schon kleine Dinge, um eine große Wirkung zu erzielen. Nach diesem Prinzip zu leben hat zumindest den Vorteil, dass man sich nicht vorwerfen kann es nicht zumindest versucht zu haben.

Catch me if you can…

Es gibt Menschen, die in einer Beziehung leben, aber davor Angst haben. So große Angst, dass sie sich körperliche und emotionale Nähe zwar in gewisser Weise wünschen, aber so gut es geht vermeiden möchten. Ob man mit Bindungsangst gleichzeitig beziehungsunfähig ist, scheint Ansichtssache zu sein. Fest steht aber, dass dieses Verhalten andauernd zu Missverständnissen oder sogar zu Zweifel und Verunsicherung beim Partner führen kann.

Ich glaube die riechen das!

Sobald man den Entschluss gepackt hat, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen, klingelt irgendwo bei irgendjemand in der Firmenzentrale ein Alarm oder es leuchtet eine Warnlampe auf, auf der „Achtung Kündigung“ steht. Und ab dem Moment an sind alle so lange nett, bis man sein Vorhaben verworfen hat. Wie sonst kann es sein, dass der Job wochenlang nervt und einen innerlich bedrückt und sich dann ganz plötzlich von seiner besten Seite zeigt?
Riechen die das, dass man keine Lust mehr hat?

Nicht so schnell!

Das Leben ist viel zu kurz und mit viel zu vielen Verpflichtungen, als dass man die restliche Zeit auch noch verschenkt!

Wir leben, um zu leben! Nicht um zu arbeiten, Karriere zu machen oder um zu warten bis das Ende wieder gekommen ist. Also sollte man immer im Hinterkopf behalten dieses eine Leben auch zu nutzen! Mit Momenten und Erinnerungen genutzter Zeit zu füllen! Jede Minute des Lebens auszukosten, mitbekommen zu können und aktiv daran  teilzunehmen! Auch wenn es nur die kleinen Dinge des Alltags sind, sind es zumindest die, die unser Leben erst zum Leben machen.

Denkt mal darüber nach, wenn ihr Euch wundert, wie schnell das Jahr vorbei gegangen ist, wieder Weihnachten vor der Tür steht und Ihr Euch fragt, warum alles wieder so schnell vergangen ist.

Ich oder Du?! – Karriere oder doch lieber Beziehung?

Was passiert, wenn Interessen und Vorstellungen zu stark auseinander gehen? Wenn bestimmte Ziele des einen nicht mit denen des Anderen kombinierbar sind? Was also tun, wenn Konflikte zwischen Beruf und Familie auftreten? Sich für eins von beiden entscheiden? Karriere oder Liebe?
Legt man Wert auf Anerkennung, Erfolg, viel Geld und die Verwirklichung der Ziele oder geht die Reise eher in Richtung Romantik, Zweisamkeit und Familie? Welcher dieser beiden Wege ist denn dann der Richtige?

Bis der Vorhang fällt…

Das ganze Leben scheint für mich manchmal wie ein Theaterstück zu sein.
Ein Schauspiel in dem man allen anderen gerecht werden will und dafür letztendlich nur das tut, was von einem erwartet wird.
Und diese Rolle versuche ich in der Regel auch so gut es geht zu spielen. Wie eine Marionette auf der Bühne, die ihre Handlungsabläufe bis zur Perfektion präsentieren kann und selbst nur ausführt, ohne eigene Emotionen zuzulassen. Aber ganz bewusst mit dem Risiko umgeht, dass die Maske irgendwann fallen kann oder das Kartenhaus in sich zusammenbricht.

Boooooom… Da war sie wieder…

Jeder von Euch kennt bestimmt dieses unangenehme Gefühl der Enttäuschung. Wenn die Frage nach dem „Warum?“ keine Antwort findet oder man über einen längeren Zeitraum immer und immer wieder darüber nachdenken muss. Wenn das ewige Nachdenken einen nur noch trauriger oder wütender macht und man durch die Frage „Was wäre gewesen, wenn…“ nur noch stärker enttäuscht zu sein scheint.
An der Tatsache als solche kann man in der Regel nichts mehr ändern.
Aber wie geht man denn am besten mit dem Gefühl der Enttäuschung um?

Wenn es die wahre Liebe ist, hält es auch für immer!

Ich glaube tatsächlich noch an die wahre Liebe, die für immer halten kann. Mann muss nur etwas dafür tun und alles was man hat nicht als selbstverständlich ansehen. 

Titelbild aus dem Beitrag "Homosexuell zu sein ist gegen die Natur!"...

„Homosexuell zu sein ist gegen die Natur!“…

… ist ein Kommentar, mit dem ich kürzlich persönlich konfrontiert wurde und der mich doch ziemlich zum Nachdenken angeregt hat. Wir leben in einer Zeit, in der oft von Toleranz … Continue reading „Homosexuell zu sein ist gegen die Natur!“…